Gruselgeschichte

Gestern abends den 6.10.1999
saß ich im Restaurant Graf Rolshausen in Monschau.
Ich beobachtete hin und wieder die Menschen und hier fiel mir etwas seltsames auf. Leute gingen an mir vorbei und kamen jedoch nicht wieder zurück. Das wunderte mich doch sehr, denn keiner von Ihnen hatte das Lokal verlassen. Als ich daraufhin den Wirt Christopher ansprach, sagte er zu mir, man erzählt sich, dass das schon seit 400 Jahren geschehen würde. Sie würden nicht wirklich verschwinden, nein, sie würden irgendwo in der Stadt wieder auftauchen. Diese seltsame Geschichte erzählte ich den Menschen in der Burg. Hier erfuhr ich, dass dieser Weg in der Ruhr endet. Wenn man ganz genau in das Flussbett starrt, dann stellt man fest, wenn die Ruhr wenig Wasser mit sich führt, kann man in die anliegenden Häuser einsteigen. Diese Tatsache führt uns tiefer in die Geschichte des Grafen Christopher von Rolshausen. Er war seinerzeit kinderlos geblieben. Wenn er die Familien mit ihren Kindern sah, machte ihn dass so verbittert und böse. Es wuchs in ihm so ein großer Zorn, sogar Hass auf die Kinder, die er nicht haben konnte. Nachts ging er mit seinen Dienern durch den Geheimgang und gelangte so in die Stuben der Armen und entführte deren Kinder. Die Monschauer Bürger wunderten sich schon lange darüber, dass sie so wenig Kinder in der Stadt hatten. Diese scheußlichen Verbrechen wären niemals aufgeklärt worden, wenn nicht beim Abtragen der Burgdächer die Gebeine der Kinder entdeckt worden wären. Bis heute leidet diese Stadt noch an Kindermangel. Ob es einen Zusammenhang zwischen dem Grafen Christopher und dem heutigen Kindermangel gibt? Als ich mit meinen Messdienern am Hotel Graf Rolshausen vorbeikam, fiel uns etwas merkwürdiges auf:













im Schaukasten steht ein Kinderbett!
Was soll das wohl bedeuten??
Schöne Grüße an den Wirt Christopher.

Pfarrer Volker Bauer

Anfrage
***Hotel Restaurant Graf Rolshausen  Kirchstr 33  52156 Monschau
Telefon 02472  2038  Fax 02472  4503
hotel@grafrolshausen.de
hotel@graf-rolshausen.de